🌍 Weltumrundung 2017 · Tag 14

Von Sydney nach Fidschi – Ukulelen-Klänge und tropisches Gewitter

Der Wecker bimmelt unbarmherzig früh, denn für 9:50 Uhr ist unser Flughafentransfer angekündigt. Also raus aus den Federn, ein allerletztes Mal Toast mit Erdbeermarmelade gefrühstückt – und ja, wir haben das Glas tatsächlich bis auf den letzten Rest leerbekommen! Die Koffer werden gewogen. Unsere kleine, elektronische Kofferwaage leistet auch diesmal treue Dienste, denn bei dem anstehenden Flug mit Fiji Airways gilt ein striktes Limit von maximal 20 kg pro Person. Punktlandung.

Nach einem schnellen Check-out stehen wir mit Sack und Pack auf der Pyrmont Street vor dem Hotel. Der bestellte Shuttle-Bulli kommt fast pünktlich, gurkt dann aber zu unserer Ernüchterung noch fast eine Stunde lang für zwei weitere Hotel-Pick-ups quer durch Sydney, bevor wir gegen 12:15 Uhr endlich den Flughafen erreichen. Notiz für die Zukunft: Das nächste Mal nehmen wir definitiv ein Taxi – das schont die Nerven und spart Zeit. Das Kofferaufgeben und der Sicherheits-Check verlaufen absolut reibungslos. Mit einer Stunde Verspätung hebt die Maschine schließlich ab Richtung Südsee.

Bei der Landung auf Fidschi trauen wir unseren Ohren kaum: Wir werden direkt im Flughafengebäude mit Live-Musik und fröhlichen Ukulele-Klängen empfangen! Was für ein herzliches Willkommen. Das Einreiseformular füllen wir absolut wahrheitsgemäß aus (keine Beanstandungen wegen Ursels Puschel-Anhänger) und schnappen uns ein Taxi zum Resort. Draußen ist es kochend heiß und schlagartig öffnet der Himmel seine Schleusen: Es fängt fürchterlich an zu regnen, begleitet von einem spektakulären Tropengewitter mit Blitz und Donner. Unser indischer Taxifahrer navigiert uns sicher zum Hotel. Es ist stockdunkel, es regnet in Strömen, aber die Luft ist herrlich warm. Ein cooler Hotel-Mitarbeiter kutschiert uns und unsere Koffer in einem Elektro-Golf-Caddy direkt vor unser Apartment. Das Zimmer ist wunderschön. Wir machen uns nur noch bettfertig und schlafen wie die Steine.